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Kategorie Schwarztee scaled

Was pas­siert in dei­nem Kör­per, wenn du schwar­zen Tee trinkst?


Was pas­siert in dei­nem Kör­per, wenn du schwar­zen Tee trinkst?

Schwar­zer Tee beglei­tet seit Jahr­hun­der­ten den All­tag vie­ler Kul­tu­ren. Vom Früh­stück bis zum Nach­mit­tags­tee. Doch was pas­siert eigent­lich in unse­rem Kör­per, wenn wir ihn trin­ken?

Wenn du den ers­ten Schluck schwar­zen Tee trinkst, beginnt auch dein Kör­per zu reagie­ren.

Das Kof­fe­in wird auf­ge­nom­men.

Dein Kreis­lauf wird leicht akti­viert.

Dein Gehirn wird wacher.

Doch schwar­zer Tee wirkt etwas anders als grü­ner Tee.

Beim grü­nen Tee blei­ben die Tee­blät­ter weit­ge­hend unoxi­diert. Beim schwar­zen Tee dage­gen fin­det eine voll­stän­di­ge Oxi­da­ti­on statt. Dabei ent­ste­hen neue Aro­ma­stof­fe und Poly­phe­no­le, vor allem Theafla­vi­ne und The­ar­u­bi­gi­ne. Sie geben dem schwar­zen Tee sei­ne dunk­le Far­be und sei­nen kräf­ti­gen, run­den Geschmack.

Auch das Kof­fe­in wirkt etwas anders.

Im schwar­zen Tee, genau wie im grü­nen Tee, ist es an Gerb­stof­fe gebun­den. Dadurch wird es lang­sa­mer frei­ge­setzt als beim Kaf­fee. Vie­le Men­schen emp­fin­den des­halb eine ruhi­ge­re und sta­bi­le­re Form von Wach­heit. Im Ver­gleich zu grü­nem Tee wirkt schwar­zer Tee im Kör­per oft etwas kräf­ti­ger und auch etwas wär­men­der. Die ent­hal­te­nen Gerb­stof­fe kön­nen außer­dem die Ver­dau­ung unter­stüt­zen und sor­gen für eine leich­te adstrin­gie­ren­de Struk­tur.

Doch wenn wir über Gerb­stof­fe sprechen,stellt sich jezt eine inter­es­san­te Fra­ge.

Wor­in unter­schei­den sich eigent­lich die Gerb­stof­fe im grü­nen Tee, im schwar­zen Tee und sogar im Rot­wein?

Grü­ner Tee ist nicht fer­men­tiert. Sei­ne Gerb­stof­fe bestehen zu einem gro­ßen Teil aus Cate­chi­nen. Man könn­te sagen, sie wir­ken wie schnel­le Anti­oxi­dan­ti­en, die freie Radi­ka­le direkt neu­tra­li­sie­ren.

Im schwar­zen Tee wer­den die­se Stof­fe wäh­rend der Oxi­da­ti­on umge­wan­delt. Sie wer­den sta­bi­ler und geben dem Tee sei­ne tie­fe­re Struk­tur und sei­nen vol­le­ren Kör­per.

Die Tan­ni­ne im Rot­wein stam­men wie­der­um aus den Scha­len und Ker­nen der Trau­ben. Sie sor­gen für die typi­sche Struk­tur des Weins und wer­den eben­falls mit schüt­zen­den Effek­ten auf die Blut­ge­fä­ße in Ver­bin­dung gebracht.

Und jetzt, in der euro­päi­schen Tee­kul­tur stellt sich noch eine ganz ande­re Fra­ge. Schwar­zer Tee wird hier oft mit Milch und Zucker getrun­ken…

Was pas­siert dabei eigent­lich im Kör­per?

Wenn du schwar­zen Tee pur trinkst, pas­sie­ren im Wesent­li­chen 3 Din­ge.

1: Das Kof­fe­in wird auf­ge­nom­men und macht wach, lang­sa­mer als beim Kaf­fee, aber oft sta­bi­ler.

2: Poly­phe­no­le gelan­gen in den Kör­per. Vor allem Theafla­vi­ne und The­ar­u­bi­gi­ne, die anti­oxi­da­tive Eigen­schaf­ten haben, wenn auch etwas schwä­cher als im grü­nen Tee.

3: Die Gerb­stof­fe wir­ken. Sie sor­gen für eine leich­te adstrin­gie­ren­de Wir­kung und kön­nen die Ver­dau­ung unter­stüt­zen.

Und was pas­siert, wenn Milch ins Spiel kommt?

Die Pro­te­ine der Milch ver­bin­den sich mit einem Teil der Gerb­stof­fe. Der Tee wird wei­cher und run­der. Die her­be Note tritt etwas in den Hin­ter­grund.

Auch auf Nähr­stoff­ebe­ne ver­än­dert sich etwas. Das Milch­ei­weiß Casein kann sich mit einem Teil der Tee-Poly­phe­no­le ver­bin­den. Eini­ge Stu­di­en ver­mu­ten, dass dadurch ein klei­ner Teil der anti­oxi­da­tiv­en Akti­vi­tät ver­lo­ren gehen könn­te.

Und wenn zusätz­lich noch Zucker im Tee lan­det?

Dann steigt der Blut­zu­cker­spie­gel, der Kör­per schüt­tet Insu­lin aus. Die Ener­gie kommt schnel­ler, ver­schwin­det aber meist auch schnel­ler wie­der.

Also:

Schwar­zer Tee pur ist wahr­schein­lich die klars­te Vari­an­te.

Schwar­zer Tee mit Milch wird wei­cher und run­der.

Schwar­zer Tee mit Milch und Zucker?

…War­um nicht. aber viel­leicht lie­ber nicht zu viel davon…

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Die­se Rei­he geht bald wei­ter.
Teil 2: Oolong Tee – Was pas­siert in dei­nem Kör­per?

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